Wo des Douro Wellen fliessen

Komponist:
Text:

1. Wo des Douro Wellen fliessen, liegt mein Heimat-
haus St. Michel, wie ein Wundergarten Gottes, wie
ein gold’nes Paradies. O du Heimat meiner Jugend,
dein gedenk ich allezeit, all mein Sehnen bist du, all
mein Hoffen gilt fir! O wie liegst du so weit, so weit!

2. Durch der Blätter grünes Dunkel, blüh’n Orangen
traumverloren. Durch die Lüfte süssberauschend, zieht
der Rosen Zauberduft. O du Heimat meiner Jugend,
dein gedenk ich allezeit, all mein Sehnen bist du, all
mein Hoffen gilt dir, o wie liegst du so weit, so weit!

3. Könnt’ ich dich noch einmal schauen, mich an dei-
ner Pracht berauschen, unter deiner Sonne wandeln,
ruh’n in deiner Erde Schoss! O du Heimat meiner Ju-
gend, dein gedenk ich allezeit, all mein Sehnen bist
du, all mein Hoffen gilt dir, o wie liegst du so weit.
So weit!