Wo der Wildbach rauscht

1. Viele Jahre sind vergangen, viele Jahre sind dahin,
und es zieht ein heiss Verlangen, immer mich zum
Wildbach hin. Wo der Wildbach rauscht, dort im grü-
nen Wald, ach wie glücklich war ich damals doch ein-
mal. Denn er gab mir dort sein Verlobungswort, und
der Wildbach rauschte weiterhin zu Tal.
Mein einziger Zeuge, mein Wildbach bist du, dein
ewiges Rauschen gleicht dem Herzen ohne Ruh.

2. Wenn die Jahre auch vergehen, immer denke ich zu-
rück, denn was damals dort geschehen, ist für heut’
mein ganzes Glück. Wo der Wildbach rauscht, dort
im grünen Wald, ach wie glücklich war ich damals
doch einmal. Denn er gab mir dort sein Verlobungs-
wort, und der Wildbach rauschte weiterhin zu Tal.
Mein einziger Zeuge, mein Wildbach bist du, dein
ewiges Rauschen gleicht dem Herzen ohne Ruh.