Wenn alles grünt und blüht

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Text:

1. Wenn alles grünt und blüht auf dieser Erde, wenn
alles grünt und blüht auf dieser Welt, ja, ja, dann sitz
ich hier und träume wie verloren, denk an die schö-
ne. längst vergang’ne Zeit.

2. Ich war ein Mädchen von kaum achtzehn Jahren, ich
kannte keinen Kummer, keinen Schmerz, ja, ja ich
kannte nicht das Leben der Gefahren, allein mein
Liebster, der besass mein Herz.

3. er zog ins wilde Kampfgetöse, und liess mich
hier so ganz allein zurück, ja, ja, verflossen sind, seit-
dem schon viele Jahre, von meinem Liebsten aber
hört ich nichts.

4, Da kam die Botschaft, die mein Herz betrübte, da
kam die Botschaft, die mein Herz zerriss. Auf Frank-
reichs Fluren, da fand man seine Leiche. Auf Frank-
reichs Fluren, starb er den Heldentod.

5. So schlaf denn wohl in Frankreichs blut’ger Erde, so
schlaf denn wohl, du stolzer Grenadier, und kehr’n
die andern heim, und bist du nicht bei ihnen, ach
Gott, ach Gott, die Stund zerreisst mein Herz.