Nach der Heimat möcht’ ich wieder

Komponist:
Text:

1. Nach der heimat möcht ich wieder, es ist die alte
Heimat noch, dieselbe Lust dieselben frohen Lieder,
und alles ist ganz anders doch.

2. Die Wellen rauschen wie einst vor Jahren, im Wal-
de springt wie einst das Reh, von ferne hör ich Hei-
matglocken läuten, die Berge glänzen weiss im
Schnee.

3. Am Waldessaume steht die Hütte, die Mutter ging
dort ein und aus, jetzt sehen fremde Menschen aus
den fenstern, es war einmal mein Heimathaus.

4. Mir ist als rief aus weiter Ferne: flieh, flieh und keh-
re nicht zurück, die du geliebt und die du hattest ger-
ne, sie sind nicht mehr, vorbei das Glück.

5. Und wieder muss ich weiter eilen, in ew’ger Hast von
Ort zu Ort, wo kann in Glück und Frieden ich ver-
weilen, wo find ich einen Zufluchtsort?