In die blühende Welt

Vertrauert ist die Winterzeit.
Frisch auf, mein Herz, frisch auf, frisch auf!
Leg ab dein graues Sorgenkleid!
Frisch auf, mein Herz, frisch auf!
Das Ränzlein um und froh hinein
in Blütenduft und Sonnenschein,
hinein in die blühende Welt,
hinein in die blühende Welt,
hinein hinein in die blühende Welt
tra-la-la-la ……

Vom Winde haben wir’s gesehn,
der wandert immer immerfort.
Das Bächlein will nicht stille stehn,
es springt von Ort zu Ort.
Erst draussen wird zum Mann der Knab’,
drum schwingen wir den Wanderstab
und ziehn in die blühende Welt,
und ziehn in die blühende Welt
und zieht und ziehn in die blühende Welt!
tra-la-la-la ……

Dem Wandervogel sind wir gleich
in steter Wander Wanderlust;
der Bergsturm braust durch unser Reich
und weht uns frisch die Brust.
So wandern wir mit Liedergruss,
kein Fels zu hoch dem leichten Fuss,
hinein in die blühende Welt,
hinein in die blühende Welt,
hinein hinein in die blühende Welt!

tra-la-la-la ……