Gold und Silber

Komponist:
Text:

1. Trautes Schätzchen trag nicht Leid, bleibe sicht so trü-
be, dass du nicht die einz’ge Maid, die ich herzlich
liebe. Schau, Soldaten machen’s so, lieben mehr als
eine. Wenn ich dann entlassen bin, lieb ich dich al-
leine.

2. Gold und SIlber lieb ich sehr, kann’s gar gut gebrau-
chen. Hätt’ ich nur ein ganzes Meer, mich hinein zu
tauchen. Es braucht ja nicht geprägt zu sein, hab’s
auch sonst gar gerne. Sei’s des Mondes Silberschein
und das Gold der Sterne.

3. Doch viel schöner ist das Gold, das vom Lockenköpf-
chen meines Liebchens niederrollt in zwei blonde
Zöpfchen. Darum komm mein liebes Kind, lass dich
herzlich küssen, bis die Locken silbern sind und wir
scheiden müssen.

4. Seht wie blinkt der gold’ne Wein hier in meinem Be-
cher. Hört wie klingt so silberrein, froher Sang der
Zecher. Dass die Zeit einst golden war, will ich nie be-
streiten, denk ich noch im Silberhaar längst vergang-
ner Zeiten.