Flandern in Not

Komponist:
Text:

1. Der Tod reit’t auf einem kohlschwarzen Rappen, er trägt
ein undurchsichtige Kappen. Wenn Landsknecht in das Feld
marschieren, lässt er sein Ross daneben galoppieren.
Refr.: Flandern in Not ! [: In Flanderb reitet der Tod. :]

2. Der Tod reit’t auf einem lichten Schimmel, schön wie ein
Cherubim vom Himmel. Wenn Mägdelein ihren Reigen schreiten.
tut er mit ihnen im Tanze gleiten.
Refr.: Flandern in Not ! [: In Flanderb reitet der Tod. :]

3. Der Tod kann auch die trommel rühren, du kannst den
Wirbel im Herzen spüren. Er trommelt lang, er trommelt laut, er
trommelt auf einer Totenhaut.
Refr.: Flandern in Not ! [: In Flanderb reitet der Tod. :]

4. Als er den ersten Wirbel geschlagen, da hat’s das Blut zum
Herzen getragen. Als er den zweiten Wirbel schlug, den Lands-
knecht man zum Grabe trug.
Refr.: Flandern in Not ! [: In Flanderb reitet der Tod. :]

5. Der dritte Wirbel ist solange gegangen, bis der Landsknecht
von Gott seinen Segen empfangen. Der Vierte Wirbel ist leis und
lind, als wigt eine Mutter im Schlaf ihr Kind.
Refr.: Flandern in Not ! [: In Flanderb reitet der Tod. :]

6. Der Tod kann Rappen und Schimmel reiten, der Tod kann
lachend im Tanze schreiten, er trommelt laut, er trommelt fein:
“Gestoren, gestorben, gestorben muss sein !”
Refr.: Flandern in Not ! [: In Flanderb reitet der Tod. :]