Es war ein Knabe gezogen

Komponist:
Text:

1. Es war ein Knabe gezogen wohl in die Welt hinaus,
und ob ihm sein Schatz gewogen, das Glückm das Glück
war aus [: Er wanderte weit zur Sommerszeit, wenn am
Walde sie Rosen blühn :]

2. Das Mägdelein barg seine Klagen im stillen kämmer-
lein und durfte sie’s keinem sagen, sie hoffte jahrausm jahr-
ein [: Sah über die Heid’ zur Sommerszeit, wenn am
Walde die Rosen blühn :]

3. Ein Reiter kam geflogen, seine Locken wehten im
Wind: “Und bist du mir noch gewogen, herzallerliebstes
Kind?” [: Vergiss das Leid zur Sommerszeit, wenn am
Wakde die Rosen blühn :]

4. Er hielt sie in seinem Armen, ihr Herz in Wonn
schlus, und hatte die Welt nicht Erbarmen, die Lieb war
stark genug [: Und sie lachten beid’ wie die Sommerszeit,
wenn am Walde die Rosen blühn :]