Es blühen die Rosen

Komponist:
Text:

1. Es blühen die Rosen im Tale, Soldaten ziehen ins
Feld, ins Feld. Leb’ wohl du mein Liebchen, du feines, ja
ja, du feines, von Herzen gefallest du mir, ja mir, von
Herezen gefallest du mir.

2. Und als er wieder nach Hause kam, Feinsliebchen
stand vor der Tür. “Gott grüss dich, du Liebchen, du
feines, von Herzen gefallest du mir.”

3. Was brauch’ ich dir denn zu gefallen? Hab’ längst
einen anderen Mann. Der ist ja viel hübscher, viel feiner,
von Herzen gefallet er mir.

4. Was zog er aus seiner Tasche? Ein Messer, war
scharf und spitz. Das stiess er dem Mägd’lein ins Herze,
das Blu ihm entgegenspritzt.

5. Und als er es wieder herausse zog, das Messer vom
Blute so rot. Herrgott im siebenten Himmel, das Mägd-
lein war mäuselein tot!

6. So geht’s wenn es Meitschi zwei Bueben lieb hat,
‘s tuet wunderselten guet. Da hei mer’s ja wieder gesehen,
was falsche Liebe tuet.