E herzigs Meiteli

Komponist:
Text:

1. Wenn i der Nacht am Himmel d’Stärnli stönd, und ‘s dänn
emol es Schnüppli falle lönd, denn söll me sich en schöne Wunsch
erdenke: es chunnt e Zyt, de Herrgott tuet’s eim schenke. Drum
wünsch ich mir i jeder Stärnenacht, wo so-n-es Schnüppli sini
Erdreis macht. Refr.: E herzigs Maiteli mit frohem Muet, mit
mene süesse Müli, wo gern chüsse tuet, eis, wo de Herrgott für
mich het gmacht, so schön und rein, grad wie-n-e Stärnenacht.

2. Und schint’s dir au, es well si nüd bewähre, dass ‘s Glück
bi dir au eimal sött ichehre, pass nu guet uf, zmal isch es hübschli
da, und pack’s denn grad, susch häsch’es ewig gha, und heb-em
Sorg, dass es dir nüd zerbricht, susch isch’s denn us mit där er-
träumte Gschicht: Refr.: E herzigs Maiteli mit frohem Muet, mit
mene süesse Müli, wo gern chüsse tuet, eis, wo de Herrgott für
mich het gmacht, so schön und rein, grad wie-n-e Stärnenacht.

3. Die Zyt verruscht, mängs Stärnli isch verschwunde, doch
‘s herzig Maiteli, das hani endli gfunde, voll Glück schint ‘s Läbe
und voll Sunneschy, doch schtellt sich heimli wieder ‘s Wünsche
i, und jetzed lueged beidi i der Nacht, ob nüd es Stärnli d’Reve-
renz eus macht: Refr.: E herzigs Maiteli, hm, hm, hm mit frohem Muet, mit
mene süesse Müli, wo gern chüsse tuet, eis, wo de Herrgott für
mich het gmacht, so schön und rein, grad wie-n-e Stärnenacht.