Drei Gäns im Haberstroh

Komponist: Wilhelm Heinrichs
Text: Wilhelm Heinrichs

Drei Gäns im Haberstroh sassen da und waren froh, kam der
Bau’r gegangen, mit’ner langen Stangen, und er ruft: wer do, wer
do, wer do? Drei Giga, giga, giga, giga-Gäns i Haberstroh.

Schlau wie die Gänslein sind, watschelten sie in ein Spind. Denn
mit einer Stangen wollt der Bau’r eins fangen, und er sucht hier,
sucht da, sucht dort, doch seine Giga, giga, giga, giga-Gäns war’n fort.

Nicht gefunden war’n verschwunden, all’ seine Gänslein waren
verschwunden, seine Gänslein, und die waren nicht dumm, denn
jetzt ging’s ja darum, sich zu verstecken, denn blieben sie stumm,
sie blieben stumm, blieben stumm, ganz einfach stumm. Ja!

Drei Gäns im ha-ha-ha-ha-ha-ha Haberstroh sa-sa-sa-sa-sa-sa
sassen da, sassen da und waren froh, sie waren ja so froh. Wie
sie um die Wette schnatterten und plapperten, das Neuste vom
Tage, das es gab. Drei Gänse im ha-ha-ha-ha-ha Haberstroh
sa-sa-sa-sa-sa-sa sassen da, sassen da und waren froh, weil sie
alle drei so lustig, so miteinander, durcheinander Schna-na-na-na-
na-na-natterten so froh. Doch!

Hinten an dem Scheunentor, da lauert schon der Fuchs davor,
spitzt die grossen Ohren, Gänslein sind verloren, kommt nur nicht
raus, kommt nicht raus, kommt nicht raus, aus eurem sich’ren
giga, giga, giga, giga-Gänsehaus.

Der Bauer, diesmal ganz gescheit, kommt gerade noch zur rechten
Zeit, mit der langen Stangen nun das Füchslein fangen, und er
schlägt zu, er schlägt zu, er schlägt zu, er schlägt zu! Fort war der
rote, rote, rote, rote, schlaue Fuchs im Nu. Weil nun die Gefahr
vorbei, gab’s wieder gross Geschrei, drei Gäns im Haberstroh
sassen da und schna-na-na-na-natterten und waren froh.