Die Nacht

Komponist: Franz Abt
Text: W. Flato

Die Abendglocken rufen das stille Tal zur Ruh,
die Herden von den Bergen, sie zieh’n dem Dörfchen zu.
Welch feierliches Schweigen die Blumen fromm sich neigen,
sie kommt in ihrer Pracht, sie kommt in ihrer Pracht,
die stille, die stille Nacht.

Da schmücket sich der Himmel mit Sternen gross und klein,
da kommt der Mond gezogen in hellem Demandschein.
Wohin ich immer spähe, fühlt Alles deine Nähe,
fühlt Alles deine Macht, fühlt Alles deine Macht,
o stille Nacht, o stille Nacht.