Der Wilddieb

Komponist:
Text:

1. Wer schleicht dort im nächtlichen Walde, so einsam
wildernd umher? Er hält in seiner Rechten, so
krampfhaft fest sein Gewehr, er hält in seiner Rech-
ten, so krampfhaft fest sein Gewehr.

2. Da tritt aus dem nahen Gebüsche, ein stolzer Hirsch
hervor, er wittert nach allen Seiten, hebt stolz sein
Geweih empor, er wittert nach allen Seiten, hebt
stolz sein Geweih empor.

3. Halt, Schurke, die Büchse herunter! So tönt es von
drüben her, dich, Wilddieb, dich such ich schon lan-
ge, von der Stelle kommst du mir nicht mehr, dich
Wilddieb, dich such ich schon lange …

4. Der Wilddieb er gibt keine Antwort, er kennt seine
sichere Hand. Ein Knallen und gleich darauf ein Auf-
schrei, und der Förster lag sterbend im Sand, ein …

5. Du bist heut im Zweikampf gefallen, der Wilddieb
drauf reumütig spricht, du hast deine Pflicht treu er-
füllet, doch was, was ich tat, weiss ich nicht, du hast
deine Pflicht ….

6. Da drückte der Wilddieb dem Förster, die gebroche-
nen Augen zu, und flüsterte leise die Worte: Gott
schenk dir die ewige Ruh, und flüterte leise …

7. Er stellt sich im Dorf dem Gendarmen, gepeinigt von
Reue und Not, Gott schenk seiner Seele Erbarmen,
ich büss für des Färsters Tod. Gott schenk seiner
Seele Erbarmen, ich büss für des Försters Tod.