Der Vagabund

Komponist:
Text:

1. Ein kleines Lied, auf allen Wegen, mehr hab ich nicht,
ich bin ja nur ein Vagabund. Ich kenn die Welt, bei
Wind und Regen, wohin ich komme, lacht für mich ein
roter Mund. Mir hat das Glück soviel zu geben, doch
wenn’s am schönsten ist, dann muss ich wieder gehn.
Ein weiter Weg ist dieses Leben, doch überall wohin
ich kam, da war es schön. Die Welt ist gross und rund,
ich bin ein Vagabund.

2. Mein Leben und ich, wir beide müssen wandern, wir
haben keine Ruh auf der Welt. Wir müssen fort, von
einer Stadt zur andern, wenn es uns auch einmal ir-
gendwo gefällt. Ich weiss, dass viele Menschen mich
beneiden, doch oft ist unsere Wanderschaft auch
schwer, auf und ab, kreuz und quer, und das Heimweh
läuft uns immer hinterher. Die Welt ist gross und rund,
ich bin ein Vagabund.

3. Die Strasse, die ich geh’, ist oft so trübe, es liegt die
ganze Welt so leer und grau. Doch manchmal kommt
ein Sonnenstrahl von Liebe, aus den Augen einer wun-
derschönen Frau. Das Glück schenkt mir ein paar ver-
träumte Stunden, dann treibt die alte Ungeduld mich
fort. Heute hier- morgen dort, und mein Lied begleitet
mich von Ort zu Ort.

4. Ein kleines Lied, auf allen Wegen, mehr hab ich nicht,
ich bin ja nur ein Vagabund. Ich kenn die Welt, bei
Wind und Regen, wohin ich komme, lacht für mich ein
roter Mund. Mir hat das Glück soviel zu geben, doch
wenn’s am schönsten ist, dann muss ich wieder geh’n.
Ein weiter Weg ist dieses Leben, doch überall, wohin
ich kam, da war es schön. Die Welt ist gross und rund,
ich bin ein Vagabund.