Der Legionär

Komponist:
Text:

1. Gefangen in maurischer Wüste, sitzt ein Krieger mit
schwermüt’gem Blick, die Schwalben sind heimwärts
gezogen, ohne Gruss kehr’n sie wieder zurück. Teure
Schwalben, auf Frankreich grünen Auen, die ihr den
Weg durch Sand und Wüste fand’t euch sei’s vergönnt,
vergönnt die deutsche Flur zu schauen, bringt mir
ein Gruss aus fernem Heimatland, bringt mir ein Gruss
ein Gruss, aus fernem Heimatland.

2. Und jenseits am Ufer des Rheines, wo der Traum
meiner Jugend entfloh, da sitzt eine Mutter und wei-
net, sie beweint ihren einzigen Sohn: Teure Schwal-
ben, auf Frankreich grünen Auen, die ihr den
Weg durch Sand und Wüste fand’t euch sei’s vergönnt,
vergönnt die deutsche Flur zu schauen, bringt mir
ein Gruss aus fernem Heimatland, bringt mir ein Gruss
ein Gruss, aus fernem Heimatland.

3. Und wieder ist’s Frühling geworden, und sie hab’n
mein Gebet nicht erhört, die Schwalben, sie zogen
nach Norden, ohne Gruss sind sie wiedergekehrt.
Teure Schwalben, auf Frankreich grünen Auen, die ihr den
Weg durch Sand und Wüste fand’t euch sei’s vergönnt,
vergönnt die deutsche Flur zu schauen, bringt mir
ein Gruss aus fernem Heimatland, bringt mir ein Gruss
ein Gruss, aus fernem Heimatland.