Das Rütli

Komponist:
Text:

1. Von ferne sei herzlich gegrüsset, du stilles Gelände am
See, wo spielend die Welle zerfliesset, genähret vom
ewigen Schnee, genähret vom ewigen Schnee.

2. Gepriessen sei friedliche Stätte, gegrüsset du heiliges
Land, wo sprengten der Sklaverei Ketten die Väter
mit kräftiger Hand, die Väter mit kräftiger Hand.

3. Da standen die Väter zusammen für Freiheit und
heimisches Gut, und schwuren beim heiligsten Namen,
zu stürzen die Zwingherrenbrut, zu stürzen die Zwing-
herrenbrut.

4. Und Gott, der Allmächtige, sandte Gedeihen dem heili-
gen Schwur, sein Arm die Tyrannen verbannte und
frei war die heimische Flur, und frei war die heimische
Flur.

5. Drum, Rütli, sei freundlich gegrüsset, dein Name wird
nimmer vergehn, so lange der Rhein uns noch fliesset,
so lange die Alpen bestehn, so lange die Alpen
bestehn.