Das alte Haus von Rocky-Docky

Komponist:
Text:

Dieses Haus ist alt und hässlich, dieses Haus ist kahl
und leer, denn seit mehr als fünfzig Jahren, da be-
wohnt es keiner mehr. Dieses Haus ist halb zer-
fallen, und es knarrt und stöhnt und weint, dieses
Haus ist noch viel schlimmer als es scheint.
Das alte Haus von Rocky-Docky hat vieles schon
erlebt. Kein Wunder, dass es zittert, kein Wunder,
dass es bebt. Das Haus von Rocky-Docky sah Angst
und Pein und Not; es wartet jeden Abend aufs neue
Morgenrot.

Dieses Haus hat faule Schindeln, und der Sturm,
der macht es krank. Und die alten, morschen Balken
waschen Schnee und Regen blank. Dieses Haus hat
keine Farbe, und der Rost, der nagt und frisst, bis
das ganze Haus ein einz’ger Rostfleck ist.
Das alte Haus von Rocky-Docky hat vieles schon
erlebt. Kein Wunder, dass es zittert, kein Wunder,
dass es bebt. Das Haus von Rocky-Docky sah Angst
und Pein und Not; es wartet jeden Abend aufs neue
Morgenrot.

Dieses Haus ist voller Stimmen, die kein Sterb-
licher versteht, dieses Haus ist voller Seufzer, wenn
der Nachtwind es umweht. Dieses Haus hat viele
Türen, doch nicht eine führt hinaus, denn wer drin
ist, der bleibt drin in diesem Haus.
Das alte Haus von Rocky-Docky hat vieles schon
erlebt. Kein Wunder, dass es zittert, kein Wunder,
dass es bebt. Das Haus von Rocky-Docky sah Angst
und Pein und Not; es wartet jeden Abend aufs neue
Morgenrot.

Dieses Haus will ich bewohnen, komm vom Wan-
dern ich zurück, denn das Haus ist voller Wunder
und voll heimlicher Musik. Alle Sterne hör ich
singen, und die Schatten am Kamin, leiten zu den
Träumen meiner Jugend hin.
Das alte Haus von Rocky-Docky hat vieles schon
erlebt. Kein Wunder, dass es zittert, kein Wunder,
dass es bebt. Das Haus von Rocky-Docky sah Angst
und Pein und Not; es wartet jeden Abend aufs neue
Morgenrot.