Bin ein fahrender Gesell

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Text:

1. Bin ein fahrender Gesell, kenne keine Sorgen, nährt mich
heut der Felsenquell, tun es Reben morgen. Bin ein Ritter lobe-
sam, reit auf Schusters Rappen, führ den lockeren Zeisighanh und
den Spruch im Wappen. Refr.: [: Nur immer lustig Blut und
heiterer Sinn, ja futsch ist futsch, und hin ist hin. :]

2. Meister Wirt, darfst heut nicht ruhn, schlag heraus den
Zapfen, Back, Frau Wirtin, mir ein Huhn und zum Nachtisch
Krapfen. Was ich heut nicht zahlen kann, zahlen will ich’s künf-
tig, darum schreib’s mit Kreide an, Wirt, und sei vernünftig.
Refr.: [: Nur immer lustig Blut und
heiterer Sinn, ja futsch ist futsch, und hin ist hin. :]

3. Wein dir nicht die Äuglein trüb, Mägdelein, vor Trauer,
fahrender Gesellen Lieb ist von kurzer Dauer. Fahrender Gesellen
Lieb endet vor der Toren, wein dir nicht die Äuglein trüb, hast
nicht viel verloren. Refr.: [: Nur immer lustig Blut und
heiterer Sinn, ja futsch ist futsch, und hin ist hin. :]

4. Kommt ein Stern mit einem Schwanz, will die Welt zer-
trümmern, leiert euren Rosenkranz, mich soll’s wenig kümmern !
Wird dem Weltenbrand zum Raub Berg und Tal und Heide,
wird das Wirtshaus auch zu Staub, schwarzes Brett und Kreide.
Refr.: [: Nur immer lustig Blut und
heiterer Sinn, ja futsch ist futsch, und hin ist hin. :]