Aus der Traube

Aus der Traube in die Tonne,
aus der Tonne in das Fass
aus dem Fasse dann, o Wonne!
In die Flasche, in das Glas.

Aus dem Glase in die Kehle,
in den Magen, in den Schlund,
und als Blut dann in die Seele,
und als Wort hierauf zum Mund.

Aus dem Worte etwas später
formt sich ein begeisternd Lied,
das auf Wolken in den Aether
mit des Menschen Jubel zieht.

Und im nächtsen Frühling wieder
fallen dann die Lieder fein,
nun als Tau auf Reben nieder
und sie werden wieder Wein.