Amara

Komponist:
Text:

1. Amara, das war ein Zigeunermädel mit glänzend schö-
nem, schwarzen Augenpaar: erzählte mir einst viel
von ihrem Leben, Zigeunerkind Amara wie es war.

2. Mit einem Pferd und dem gedekcten Wagen kann ich
die weite, schöne Welt beseh’n. Die Heimat, ja, das
sind die langen Strassen, wir können nachts die Stern’
am Himmel seh’n.

3. Ein fahrend Volk, so nenen uns die Leute, Zigeuner
sind im Land, und das ist Schmerz, so sprach Amara,
das Zigeunermädel, sind Menschen nur und haben
auch ein Herz.

4. Zum Abschied reicht Amara mir die Hände, vielleicht,
dass wir uns wieder einmal seh’n! Lebewohl, für heut’
kann ich nicht länger bleiben, muss wieder ins Zigeu-
nerlager geh’n.